37. Harz-Gebirgslauf

37. Harz-Gebirgslauf

Liebe Blog Eintrag Leser!

Heute gibt es mal wieder einen Beitrag von mir zum Thema „Laufen“. Laufen ist meine Leidenschaft. Es gibt nichts Schöneres als die Seele beim Laufen baumeln zu lassen, die Natur zu genießen und dem Körper etwas Gutes zu tun. Die letzten sechs Wochen befand ich mich in einem sogenannten „Arbeits-Marathon“, sodass das Laufen eher zu kurz kam, man könnte schon sagen, es wurde vollkommen vernachlässigt. Ein Trainingslauf in Bonn, einer in Hofheim und einer in Nürnberg. Maximale Distanz waren 15 Kilometer. Ich habe in der Zeit das Laufen sehr vermisst. Als ich dann beschloss dieses „freie“ Wochenende einen Trail-Lauf in den Harburger Bergen zu machen und mich auf die Suche nach Gleichgesinnten begab, bekam ich eine Absage von einem Laufkollegen Namens, Jens Abernetty. Er hatte nämlich den 37. Harz-Gebirgslauf (Marathon/ 42.195 km) auf dem Programm stehen. Ich überlegte nicht lange und beschloss mich für einen der schwierigsten Ausdauerläufe Deutschlands anzumelden.

Ich liebe Herausforderungen und möchte an meine Grenzen stoßen. Da ist für mich als Deich-Kind ein „Berg-Marathon“ genau das Richtige. Gesagt, getan. Wir fuhren heute (11.10.14) um fünf Uhr morgens in den Harz, der Start war um neun Uhr.
Die erste Hälfte hieß es nur über Stock und Stein, rauf auf den Berg. Trotz des steinigen Weges hat mein asics GEL-Noosa Tri Schuh super „mitgemacht“. Für mich allerdings war es nicht ganz so einfach. Gerade die letzten vier Kilometer vor dem Ziel „BROCKEN“ auf 1.142 Metern Höhe waren die „Hölle“ und ein reiner Kampf mit mir selbst. Genau das ist es, was ich erleben wollte. Denn auch für meine Arbeit als Laufcoach ist es wichtig, die einer oder andere Erfahrung zu machen, um davon zu berichten. An dieser Stelle sei angemerkt, dass man einen Gebirgsmarathon nicht unbedingt ohne Training bezwingen sollte. Dies schlägt sich natürlich in der Zeit nieder. Jens und ich kamen bei ca. 4:55 ins Ziel. Doch die Zeit war mit heute egal, ich wollte wissen wie sehr eine Leidenschaft einen Grenzen überwinden lässt, wie weit einem Motivation und Kampfgeist bringt und, ob der Kopf alleine ausreicht, um diese „Challenge“ zu bewältigen. Mein Resümee: Es war ein wunderschöner Lauf und noch nie war ich so sehr mit der Natur verbunden. Denn Zuschauer gab es heute eher weniger, einige Wanderer ließen es sich nicht nehmen, uns anzufeuern. Gerade in der 2. Hälfte, wo es „gefühlt“ nur noch Berg abging, gaben Jens und ich Gas und wurden von dem einen oder anderen Passanten motiviert.
Ich bin gespannt, was morgen mein Körper sagt;-). Bis jetzt ist Alles fein und ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen beim Laufen. Ein Traum von mir ist ja noch Biel (100 km). We will see!
An dieser Stelle geht ein großer Dank an Jens Abernetty. Ohne ihn hätte ich nicht von diesem wunderbaren, naturbezogenem Marathon erfahren und als Pacemaker war er der beste, den man sich vorstellen kann.

Übrigens weitere Informationen zum Harz-Marathon gibt es hier Harz-Gebirgslauf.
Wenn ihr Fragen zum Harz-Gebirgslauf habt, schickt mir diese gerne an mail@ilkagroenewold.de.

Es folgen ein paar Impressionen:

Euch ein wunderschönes Wochenende,

eure Ilka

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